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Rechtliche Infos Österreich

Auf folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den rechtlichen Grundlagen wie:
Namensecht, Beurkundungsrecht, Wochenschutz, Wochenbettbetreuung durch die Hebamme, Beerdigungsmöglichkeiten, Befriffsdefinitionen.

Die Sprache die im medizinischen Raum verwendet wird ist oft emotional geladen und kann zu Verwirrungen und Verletzungen bei Betroffenen führen. Wir von der Initiative haben uns deshalb auf die Bezeichnung "Stille Geburt" geeinigt.

Zum Beispiel ist die Aussage - es war ja nur einen Abortus oder Abgang oder ein Fötus - mindert gesellschaftlich das Recht auf Trauer und wertet den Tot in der Schwangerschaft oder rund um die Geburt ab. Das ist für viele betroffene Mütter und Väter sehr kränkend und verletzend.

An dieser Stelle will ich auf einen Text verweisen, der neben den Rechten der Eltern aufzeigt, wie lebensnotwendig und wichtig für die Zeit der Trauer und das weitere leben eine gute Begleitung ist. www.forumgesundheit.at

 

Anschließend finden Sie Erklärungen der verwendeten Begriffe, aus denen klar hervorgeht, welche Rechte Ihr Kind und damit Sie haben.

 

Lebendgeburt

Als lebendgeboren wird Ihr Kind dann bezeichnet, wenn es nach der Geburt eines der folgenden Lebenszeichen aufweist: einsetzende Atmung, Herzschlag, Pulsation der Nabelschnur oder Bewegungen willkürlicher Muskeln. Gesetzestext

Totgeburt

Als totgeboren wird Ihr Kind dann bezeichnet, wenn keines der oben genannten Lebenszeichen erkennbar ist und sein Geburtsgewicht mindestens 500 g beträgt. Gesetzestext

Fehlgeburt

Als fehlgeboren wird Ihr Kind dann bezeichnet, wenn keines der oben genannten Lebenszeichen erkennbar ist und sein Geburtsgewicht weniger als 500 g beträgt. Gesetzestext